Unewatt (ftb) - Im Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt wird der Museumswald Wirklichkeit. Die Fläche von einem halben Hektar wurde mit schwerem Gerät begradigt, der Knick als Eingrenzung angelegt, tiefe Löcher gegraben und die Bäume darin eingepflanzt. „Wir haben große Bäume gewählt, da diese sich ziemlich schnell schließen werden“, erzählt Arne Petersen vom Forstplanungsbüro silvaconcept.

Die verschiedenen Baumarten wie Weiden, Eichen und Erlen werden in Gruppen angelegt. Eingerahmt von einem Rundweg stehen in der Mitte Eichen, Buchen und Erlen. Im Norden des Museumswaldes sind Weiden und Eschen gepflanzt, im Osten findet man Hainbuchen, Pappeln und Birken und im Süden wachsen die Ulmen und Linden. „Aufgelockert wird der Wald durch große Findlinge“, so Arne Petersen. Der Knick wird mit heimischen Sträuchern bepflanzt.


Der Museumswald fügt sich harmonisch in das Museumskonzept ein. Die land- und hauswirtschaftlichen Ausstellungsstücke sind zumeist aus Holz gefertigt. Anhand von Tafeln vor den Baumgruppen im Museumswald wird dem Besucher anschaulich erläutert, wofür die jeweiligen Holzarten und deren Früchte früher genutzt wurden. „Das Thema wird auch in Aktionen weitergeführt werden“, erzählt Inga Latendorf, Leiterin des Landschaftsmuseums Angeln. Vor dem Eingangsbereich des Museumswaldes soll ein Aktionsplatz entstehen, bei dem beispielsweise ein Korbflechter seine handwerklichen Künste präsentiert.

Inga Latendorf dankt dem Förderverein für diese einfallsreiche Idee und freut sich als neue Leiterin den Besuchern eine neue Attraktion im Museumsdorf präsentieren zu dürfen.

 

vl.: Arne Petersen (Forstplanungsbüro silvaconcept) und Inga Latendorf (Leiterin Landschaftsmuseum Angeln)