Schleswig (pm) - Als weiteren wunderbaren Tag für Schleswig hat Ministerpräsident Torsten Albig die Feierstunde im St. Petri Dom zu Schleswig am 4. April 2017 bezeichnet. "Das Land betrachtet es als seine Verpflichtung, das kulturelle Erbe Schleswig-Holsteins zu bewahren und die historischen Schätze des Landes zu erhalten. Die geplante Domsanierung ist ein weiteres Highlight in einer ganzen Reihe von Kulturinvestitionen", sagte Ministerpräsident Torsten Albig anlässlich der Feierstunde, an der auch die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters teilnahm.

"Es ist wunderbar, dass uns der Bund so tatkräftig dabei unterstützt, unser kulturelles Erbe zu erhalten. Vor allem freut es mich, zu sehen, wie alle Partner die Projekte gemeinsam angehen." Die gute Zusammenarbeit von Bund, Land, Stadt und Kirche zahle sich aus, so der Ministerpräsident. Ende 2015 hatte sich der Bund bereit erklärt, die Hälfte der Kosten für die Sanierung des Schleswiger Doms zu übernehmen. 17,3 Millionen Euro wird die Sanierung des St. Petri Doms kosten. 8,65 Millionen Euro kommen vom Bund, die andere Hälfte finanzieren das Land (4,1 Millionen Euro), die Stadt (0,45 Millionen Euro) und die Nordkirche (4,1 Millionen Euro). Im November soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, 2020 sollen sie abgeschlossen sein.

"Hier in Schleswig tut sich was. Bund und Land investieren gemeinsam in die kulturelle Infrastruktur der Stadt", so Albig. "Mit dem Masterplan für Gottorf, der Sanierung des Doms zu Schleswig sowie dem Theaterneubau "Auf der Freiheit" werden in den kommenden Jahren drei Kulturgroßprojekte für rund 58 Millionen Euro umgesetzt. Das ist sicher eine der größten Summen, die im Land je investiert wurde in die Kulturinfrastruktur", sagte Albig.

 

Pressemitteilung: Staatskanzlei SH