Schleswig (pm) - Bei der Bundestagswahl am 24. September können sich im Wahlkreis 1 Flensburg-Schleswig die Wahlberechtigten in 245 allgemeinen Wahlbezirken an der neuen Zusammensetzung des Berliner Parlaments beteiligen. 33 Briefwahlvorstände werten die vorab vergebenen Stimmen aus.

Acht Direktkandidaten hoffen im nördlichsten Wahlkreis der Bundesrepublik auf die Gunst der Wähler. Bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 1 Flensburg-Schleswig treten als Direktkandidaten Petra Nicolaisen (CDU), Clemens Teschendorf (SPD), Peter Wittenhorst (GRÜNE), Christian Rudolf Michael Lucks (FDP), Hermann Soldan (DIE LINKE), Frank Hansen (AfD), Arne-Olaf Jöhnk (FREIE WÄHLER), Uwe Krüger-Winands (EB: Krüger-Winands) an. Nur um Zweitstimmen bemühen sich darüber hinaus die Parteien NPD, MLPD, BGE, ÖDP und Die PARTEI.

Über die Zahl der Parteiensitze im Bundestag entscheidet allein die Zweitstimme. Darauf weist Kreiswahlleiter Landrat Dr. Wolfgang Buschmann hin. Die Erststimme dagegen gilt ausschließlich dem Direktkandidaten im Wahlkreis. Der Landrat betont außerdem, dass auf die linke und rechte Seite des Stimmzettels jeweils nur ein Kreuz gesetzt werden darf. Mehrere Kreuze auf einer Hälfte führen zur Ungültigkeit der Stimme.

Am Wahltag sind die Wahllokale bundesweit wieder von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Nach Angaben des Kreiswahlleiters werden sich dann die zahlreichen Helfer um einen reibungslosen Ablauf bemühen.

Landrat Dr. Buschmann unterstreicht die Bedeutung der Bundestagswahl für die kommenden vier Jahre. Eine hohe Wahlbeteiligung dokumentiere nicht nur das demokratische Verantwortungsbewusstsein einer Gesellschaft, sondern stärke auch die Stellung der gewählten Vertreter. Als Kreiswahlleiter ruft er alle Bürgerinnen und Bürger daher nachdrücklich dazu auf, ihr Wahlrecht auszuüben.

Zur aktuellen Information über den Verlauf der Auszählung ist das Schleswiger Kreishaus am Wahlsonntag ab 18 Uhr für Besucher geöffnet. 

 

Pressemitteilung: Kreis Schleswig-Flensburg