Langballigau (pm) - Am Dienstagabend, den 10. Februar 2015 gegen 19.15 Uhr fanden Spaziergänger ein angetriebenes offenes Fischerboot am Strand bei Langballigau und alarmierten die Kooperative Regionalleitstelle über Notruf.

Der Bootseigentümer gilt seither als vermisst. Beamte der Wasserschutzpolizei Flensburg nahmen sofort die Ermittlungen vor Ort auf. Es stellte sich heraus, dass der Fischer am Nachmittag zum Fischen auf die Ostsee gefahren war. Bei der sofort eingeleiteten umfangreichen Suche auf dem Seegebiet der Flensburger Förde waren die DGzRS mit den Booten "Nis Randers" und "Werner Kunze", das THW, die Feuerwehr, ein Fischerboot, ein SAR-Hubschrauber und die Kräfte der Wasserschutzpolizei mit dem Küstenboot "Staberhuk" im Einsatz. Zeitgleich erfolgte eine Absuche von der Landseite her. Die eingesetzten Kräfte suchten bis in die Nacht. Am Mittwoch wurde die Suchaktion fortgesetzt. Bislang konnte der vermisste Fischer nicht gefunden werden. Die Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die Ermittlungen zuständigkeitshalber übernommen. Hinweise auf strafbare Handlungen liegen derzeit nicht vor.

Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Flensburg