Glücksburg (pm) - Vierzehn Kinder und Jugendliche aus Schleswig-Holstein fiebern dem nächsten Wochenende entgegen: am Samstag, den 23.September starten sie in Bremen mit ihren selbstgebauten kleinen Solarfahrzeugen beim SolarMobil Deutschland Wettbewerb. Im Juli hatten sie bei den Landesmeisterschaften im artefact-Zentrum in Glücksburg die Nase vorn und damit nicht nur den Schleswig-Holstein-Solarcup, sondern auch das Ticket zum Deutschland-Finale gewonnen.

Justus, Kylie und Sarah von der Immanuel-Kant-Schule in Neumünster hatten bei den Vierzehn- bis Achtzehnjährigen in der Ultraleichtklasse mit ihrem aus Solarzellen, einem Motor und anderen Materialien selbst gebauten Solarflitzer über vierzig Meter gewonnen und sind erstmals beim Bundeswettbewerb dabei.

Greta und Ellen aus Hohenwestedt sind demgegenüber schon alte Häsinnen: als Zwölfjährige hatten sie vor zwei Jahren im Deutschland-Finale den zweiten Platz belegt, im letzten Jahr gewannen sie mit einer Zehntelsekunde Vorsprung beim Endlauf in Wolfsburg gegen Teams aus fünfzehn anderen Regionalwettbewerben. Als erneut landesschnellste Solartüftlerinnen können sie mit ihrem neu gebauten Licht-Flitzer nun erstmals als erfahrene Titelverteidigerinnen antreten.

Jonas, Max und Tim vom Alstergymnasium in Henstedt-Ulzburg hingegen kamen in Glücksburg erstmals in´s Finale und sind bei der erstmaligen Teilnahme beim Bundesfinale genauso aufgeregt wie das Team "Der heilige Thunfisch" von der Schule Hohe Geest.

"Für Alle werden die zwei Tage in Bremen unabhängig von der Platzierung eine tolle Erfahrung sein und Lust auf mehr machen.", ist Werner Kiwitt vom Glücksburger Orga-Team überzeugt. "Wer einmal ein kreatives Solarfahrzeug gebaut hat, kann nachher auch ein solares smartphone-Ladegerät basteln und will vielleicht später mal Ingenieur(in) werden. Und genau diese Nachwuchsförderung und Motivation wollen wir anschieben.", freut sich der Initiator des Schleswig-Holstein Solarcup über das jährlich wachsende Interesse an dem Wettbewerb, der im nächsten Jahr zum zehntenmal stattfinden soll.

Pressemitteilung/Bild: artefact