Kiel (pm) - Schleswig-holsteinische Gemeinden mit maximal 3.000 Einwohnern können noch bis Freitag, 16. März 2018, ihren offiziellen Teilnahmeantrag für den Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2018 einreichen. Veranstaltet wird er vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein (Details unter www.schleswig-holstein.de/dorfwettbewerb).

Preisgekrönt werden schleswig-holsteinische Dörfer, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten und umsetzen. Die Gewinner-Gemeinde erhält eine Landesprojektförderung in Höhe von maximal 10.000 Euro. Außerdem nimmt sie automatisch am Bundeswettbewerb teil. Erstmals wird zusätzlich ein gemeinsamer Sonderpreis der Handwerkskammer Schleswig-Holstein und der IHK Schleswig-Holstein in Höhe von 5.000 Euro vergeben.

Das Hauptaugenmerk des Landes-Wettbewerbs 2018 liegt auf folgenden Themenfeldern:

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Ästhetische und nachhaltige Entwicklung des Ortsbildes
  • Innovative Ansätze für Daseinsvorsorge und Infrastruktur
  • Interkommunale Kooperationen

Der heute bundesweit alle drei Jahre stattfindende Wettbewerb war vor mehr als 60 Jahren unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“ in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen worden. 2015 hatte die Gemeinde Rantrum (Kreis Nordfriesland) den Wettbewerb gewonnen. Nach Ansicht von Innenminister Hans-Joachim Grote lohnt sich die Teilnahme am Landes-Wettbewerb in jedem Fall: „Unsere Dörfer stehen vor großen Herausforderungen. Demografischer Wandel, Mobilität, Nahversorgung, Digitalisierung, Wohnen, Integration und Bildung, um nur einige von ihnen zu nennen. Jedes Dorf, das an dem Wettbewerb teilnimmt, macht sich damit automatisch auf den Weg in die Zukunft. Denn es macht sich Gedanken darüber, wie die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestaltet werden können. Das ist unser Grundgedanke hinter dem Wettbewerb – neue Ideen anstoßen in der Dorf-Gemeinschaft.“

Pressemitteilung: Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration SH