Kiel (pm) - Innenminister Hans-Joachim Grote hat in seiner Landtagsrede am 22. Februar 2018 die Pläne für einen festen gemeinsamen norddeutschen Feiertag am Reformationstag ausdrücklich begrüßt. In der Diskussion zu TOP 7 und 12 unterstrich der Minister vor allem die aus seiner Sicht wichtige Entscheidung für einen gemeinsamen Feiertag im Norden:

„Es ist keine Lösung, die nur den Blick vom eigenen Rathaus- oder Kirchturm vorsieht. Es ist eine Lösung, die den Norden verbindet. Ganz deutlich wird das Ideale dieser fraktionsübergreifenden Lösung mit Blick auf die Metropolregion Hamburg. Jede Familie, deren Kinder in Schleswig-Holstein zur Schule gehen und deren Eltern in Hamburg arbeiten, wird diese einheitliche Feiertagsregelung spüren und begrüßen.“

Neben der Tatsache, dass eine gemeinsame Lösung im norddeutschen Raum gefunden wurde, freut sich Grote auch darüber, dass der Reformationstag ausgewählt worden ist:

„Es ist ein Ergebnis, das sich in das Gefüge der norddeutschen Länder gut einpasst. Die Erfahrungen mit dem einmaligen Reformationstag zum 500. Jubiläum waren nicht nur hier im Land beeindruckend.“

Aus Sicht des Ministers ist der gesellschaftliche Dialog für die Einführung eines neuen Feiertags in geradezu vorbildlicher Weise geführt worden:

„Im Rahmen einer umfangreichen Anhörung des federführenden Innen- und Rechtsausschusses des Landtags wurden viele gesellschaftliche Gruppen um ihre Einschätzung gebeten. Zum Beispiel Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Kirchen, Historiker und Hochschuldozenten. Die Debatte, der politische Diskurs über Feiertage erfolgten in der notwendigen Tiefe und ohne inhaltliche, thematische oder jahreszeitliche Einschränkungen.“

 

Pressemitteilung: Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein