Kiel (pm) - Schleswig-Holstein weitet sein freiwilliges Niederdeutschangebot nach der Grundschule jetzt auf die Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen aus: Zum Schuljahresbeginn 20017/18 werden insgesamt sieben Gymnasien und Gemeinschaftsschulen ihren Schülerinnen und Schülern ein solches Unterrichtsangebot machen. "Wir ermöglichen damit den systematischen Spracherwerb ,Niederdeutsch' und stärken unsere Regionalsprache", sagte Bildungsministerin Britta Ernst am 4. April 2017 in Kiel. In Schleswig-Holstein bieten seit 2013/14 insgesamt 29 Grundschulen modellhaft diese Sprachangebot an. Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler nutzen es bisher.

 

Folgende sieben weiterführende Schulen sind ab dem kommenden Schuljahr dabei:

 

Gemeinschaftsschule an der Schlei,  Kappeln 

Theodor Storm Schule Hohn, Hohn

Schule am Schiffsthal Plön

Gemeinschaftsschule Meldorf

Auguste Viktoria Schule, Itzehoe

Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt

Grund- und Gemeinschaftsschule Mildstedt

 

Sie hatten sich beim Bildungsministerium um die Einrichtung eines freiwilligen Niederdeutschangebots beworben und wurden ausgewählt. Ministerin Ernst: "Ich freue mich, dass wir weiterführende Schulen im Umfeld der bisherigen Modellgrundschulen gewinnen konnten. So können wir den Schülerinnen und Schüler ein kontinuierliches Sprachangebot machen." Geplant ist, dass die Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit einem zweistündigen Unterrichtsangebot  in Form von Arbeitsgemeinschaften in der Jahrgangsstufe 5 beginnen. Es werden keine Noten erteilt.

 

Pressemitteilung: Ministerium für Schule und Berufsbildung SH