Kiel (pm) - Beim diesjährigen "Girls´Day" am 27. April 2017 können Mädchen in Schleswig-Holstein an insgesamt 1781 Plätzen bei 237 Unternehmen oder Angeboten Berufe in der Praxis kennenlernen. Für Jungen stehen im Rahmen des zeitgleichen "Boys'Day" in Schleswig-Holstein insgesamt 515 Plätze bei 168 Angeboten bereit. Ziel ist es, eine klischeefreie Berufs- oder Studienwahl zu fördern.

Kiel (pm) - Die Beihilfen für die Verringerung von Milchmengen in Schleswig-Holstein sind ausgezahlt. Es gingen insgesamt 3,7 Millionen Euro EU-Beihilfe an rund ein Viertel der milcherzeugenden Betriebe (927). Im Schnitt waren es etwas über 4000 Euro je erfolgreichen Antragsteller. Dafür hatten diese Betriebe weniger Milch angeliefert. Im Zeitraum von Oktober 2016 bis Januar 2017 wurde die Menge im Rahmen dieses Programmes in Schleswig-Holstein um 28 Mio. Kilogramm im Vergleich zum Vorjahrenzeitraum verringert. Das Milchreduktionsprogramm sieht eine Prämie von maximal 14 Cent je Kilogramm reduzierte Milchmenge vor.

Kiel (pm) - Schleswig-Holstein weitet sein freiwilliges Niederdeutschangebot nach der Grundschule jetzt auf die Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen aus: Zum Schuljahresbeginn 20017/18 werden insgesamt sieben Gymnasien und Gemeinschaftsschulen ihren Schülerinnen und Schülern ein solches Unterrichtsangebot machen. "Wir ermöglichen damit den systematischen Spracherwerb ,Niederdeutsch' und stärken unsere Regionalsprache", sagte Bildungsministerin Britta Ernst am 4. April 2017 in Kiel. In Schleswig-Holstein bieten seit 2013/14 insgesamt 29 Grundschulen modellhaft diese Sprachangebot an. Mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler nutzen es bisher.

Schleswig (pm) - Als weiteren wunderbaren Tag für Schleswig hat Ministerpräsident Torsten Albig die Feierstunde im St. Petri Dom zu Schleswig am 4. April 2017 bezeichnet. "Das Land betrachtet es als seine Verpflichtung, das kulturelle Erbe Schleswig-Holsteins zu bewahren und die historischen Schätze des Landes zu erhalten. Die geplante Domsanierung ist ein weiteres Highlight in einer ganzen Reihe von Kulturinvestitionen", sagte Ministerpräsident Torsten Albig anlässlich der Feierstunde, an der auch die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters teilnahm.

Kiel (pm) - Am 1. April startet bundesweit das Bewerbungsverfahren für Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen, die Träger einer lebendigen Tradition oder Wissensform sind. Sie können sich damit bis zum 30. Oktober für die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben. Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. 68 Kulturformen sind aktuell im Bundesweiten Verzeichnis eintragen, darunter der Poetry Slam, das Hebammenwesen sowie Orgelbau und Orgelmusik. Zwei Traditionen aus Schleswig-Holstein sind bisher im bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gelistet: die Biike der Friesen und das Niederdeutsche Theater.

Kiel (pm) - Die Mehrzahl an Anmeldungen für weiterführende Schulen in Schleswig-Holstein erhielten die Gemeinschaftsschulen, berichtet das Ministerium für Schule und Berufsbildung. So hätten sich zum Stichtag 18. März 12.495 (54,5 Prozent/Vorjahr: 55,5 Prozent) Schülerinnen und Schüler an einer Gemeinschaftsschule angemeldet, 10.450 (45,5 Prozent/Vorjahr 44,5 Prozent) an einem Gymnasium. Insgesamt seien die Anmeldezahlen mit 22.945 Schülerinnen und Schülern im Vergleich zum Vorjahr (23.017) fast konstant. Es gebe lediglich einen Demografie bedingten Rückgang von Anmeldungen an weiterführenden Schulen von 72 Schülerinnen und Schülern.

Kiel (pm) - Mit insgesamt 34,8 Millionen Euro unterstützt das Land in diesem Jahr den Ausbau und den Erhalt des Straßen- und Radwegenetz der Kreise, Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein: "Wir setzen die Bundes- und Landesmittel einerseits für die weitere Förderung laufender Bauprojekte ein, unterstützen die Kommunen aber auch bei Erhaltungsvorhaben", sagte Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele in Kiel.

Kiel (pm) - Innenminister Stefan Studt hat die Terroranschläge von Brüssel auf das Schärfste  verurteilt: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Diese abscheulichen Taten belegen, dass der internationale Terrorismus die europäische Gemeinschaft nachhaltig bedroht und herausfordert. Europa muss in dieser Stunde nicht nur geschlossen zu seinen Werten und Grundsätzen stehen, es muss handeln. Die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden muss weiter ver-bessert werden. Die Arbeit von Terrorabwehrzentren und Polizeibehörden darf nicht an Landesgrenzen enden. Dieser Terrorismus betrifft uns alle und geht uns alle an.“

Kiel (pm) - Kulturministerin Anke Spoorendonk und Bildungsministerin Britta Ernst haben die Zertifikate an 69 Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler übergeben. Diese anerkannten Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler sollen lokale und regionale Aktionsbündnisse von schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen initiieren, beraten und entwickeln. Die zertifizierten Künstlerinnen und Künstler sowie Lehrkräfte haben sich im Rahmen des Projektes „Schule trifft Kultur - Kultur trifft Schule“ qualifiziert. Das Projekt wird gemeinsam vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa, dem Ministerium für Schule und Berufsbildung sowie der Stiftung Mercator getragen. Die Stiftung Mercator unterstützt mit dem Programm „Kreativpotentiale“ in fünf Bundesländern Projekte, die Schulen mit Hilfe von kultureller Bildung weiterentwickeln und künstlerische Interventionen ermöglichen. Das Projekt hat eine Laufzeit bis 2017.

Kiel (pm) - Die Zahl der Verkehrstoten in Schleswig-Holstein ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. 107 Menschen kamen 2015 auf den Straßen des Landes ums Leben. Das sind 14 weniger als im Vorjahr. Zugleich ist es der zweitniedrigste Wert, der jemals im Land registriert wurde. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagte Innenminister Stefan Studt bei der Vorstellung des Verkehrssicherheitsberichtes 2015 in Kiel: „Angesichts von 107 getöteten Menschen verbieten sich jedoch Jubelmeldungen.“